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Der Garten im Herbst

Auch im Herbst stehen ganz unterschiedliche und vielfältige Aufgaben im heimischen Garten, auf Balkon und Terrasse an. Was ist alles zu tun? Wir geben Ihnen entsprechende Tipps:

 

  1. Containerkulturen ermöglichen das Pflanzen von Bäumen, Sträuchern, Heckenpflanzen und Stauden nahezu das ganze Jahr. Dennoch ist jetzt im Herbst – nach der Hitze des Sommers – ein guter Zeitpunkt um neu zu pflanzen oder umzupflanzen. Der Fachhandel hält eine große Auswahl an Gehölzen und Stauden bereit.
  2. Stauden, deren Laub unattraktiv geworden ist, können nun zurückgeschnitten werden. Aber auch Umpflanzen ist jetzt möglich. Besonders ältere, verkahlte Stauden werden ausgegraben, geteilt und – nachdem der Boden aufgebessert wurde – wieder neu aufgepflanzt.
  3. Neben der ersten Maßnahme im Frühjahr ist im Herbst auch ein guter Zeitpunkt die Rasenfläche noch einmal zu vertikutieren, um Moose und Algen zu vermindern und den Boden besser zu belüften. Mit einem Benzin- oder Elektrovertikutierer aus dem Fachhandel, lässt sich diese Arbeit einfach - bei trockener Fläche – ausführen. Wichtig: Das Gerät zügig über den Rasen fahren, damit keine Löcher entstehen und anschließend den Filz gründlich abharken.
  4. Im Herbst ist Erntezeit von Äpfeln, Birnen, Pflaumen und remontierenden Himbeeren. Mühelos lassen sich große Früchte beispielsweise mit sogenannten Obstpflückern ernten. Mit einem langen Teleskop-Stab erreicht man auch hohe Äste. Ein kleiner Leinenbeutel am Stab fängt das Obst schonend auf. Wer Früchte haltbar machen will, der findet im Fachhandel eine breite Auswahl an Hilfsmitteln.
  5. Nach ihrer Blüte werden Gladiolen und Dahlien jetzt aus dem Boden aufgenommen und im Haus trocken eingelagert. Für eine bunte Blütenpracht mit Frühjahrsblühern ist es an der Zeit, Blumenzwiebeln zu pflanzen. Besonders gut zur Geltung kommen Zwiebelblüher im Rasen. Dazu werden für große Blumenzwiebeln mit einem Pflanzholz einzelne Löcher in die Rasenfläche gestochen, die Zwiebel wird mit der Spitze nach oben darin versenkt. Anschließend wird das Loch wieder mit Erde aufgefüllt. Für kleine Zwiebeln löst man eine quadratische Platte der Grassode, schlägt sie – ähnlich wie ein Buch – auf und steckt die Zwiebeln in die Erde. Die Rasenplatte wird wieder zugeklappt und festgetreten. Tulpen, Narzissen, Krokussen, Schneeglöckchen und viele Arten hält der Fachhandel in allen Größen und Formen vor.
  6. Kübelpflanzen die keinen Frost vertragen, müssen rechtzeitig ins Winterquartier umziehen. Die meisten Kübelpflanzen überwintern am besten an frostfreien, trockenen, kühlen aber hellen Standorten. Robuste Arten sind auch mit Garagenplätzen bei spärlichem Lichteinfall zufrieden. Wichtig: Regelmäßig, dem Standort angepasst, gießen und auf Schädlinge kontrollieren. Viele Gärtnereien bieten einen professionellen Überwinterungsservice an. Hier finden Sie passende Adressen in Ihrem Umfeld aufgelistet. Auch Kübelpflanzen, die draußen überwintern können, brauchen einen Schutz. Die Töpfe lassen sich sehr gut mit Kokosmatten umwickeln. Der Fachhandel bietet hierzu Materialien, ebenso luftdurchlässiges Vlies, mit dem Trockenschäden vermieden werden können.

 

 

Text und Fotos: BVE/GMH

 

 

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Der Garten im Herbst

Foto: GMH/BVE

 

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